Aktuelles
Gebet für den Frieden
Wie kann ich mich engagieren?

Liturgie im byzantinischen Ritus: Herzliche Einladung zur Mitfeier

Am Samstag, den 23. November, findet in Venwegen um 11.00 Uhr eine Göttliche Liturgie im byzantinischen Ritus in der Kirche der Christenserinnen im Haus Maria im Venn statt. Dieser feierliche Gottesdienst unter der Leitung von Großarchimandrit mitr. Prof. Dr. Michael Schneider SJ wird vom Chor „Angelskij Sobor“ mit Gesängen in deutscher Sprache bereichert. Herzliche Einladung zur Mitfeier.
Adresse: Haus Maria im Venn, Rainweg 36, 52224 Stolberg-Venwegen.

Gebet für Syrien zur Jungfrau Maria

Papst Franziskus hat vor Kurzem im Vatikan eine Marien-Ikone gesegnet, die leidenden Christen in Syrien Trost vermitteln soll. Die neue Ikone „Selige Jungfrau Maria, Schmerzensmutter und Trösterin der Syrer“ wird in den kommenden Wochen in allen 34 Diözesen Syriens zu Gast sein. Bitte unterstützen Sie die Menschen in Syrien mit Ihrem Gebet:
Schmerzensmutter Maria,
wir bitten Dich um Deine Fürsprache, dass Dein Sohn, unser Herr und Erlöser Jesus Christus die Wunden aller verbinden möge, die während des Krieges in Syrien und in den Krisengebieten der Welt leiden.
Wir bitten für diejenigen, die um geliebte Menschen trauern, die ihr Zuhause und ihre Wurzeln verloren haben.
Unsere liebe Frau von den Schmerzen, tröste sie und flehe Deinen Sohn an, sie von all ihrem Leid an Geist, Leib und Seele zu heilen.
Wir bitten für die Christen: Mögen Sie darin fortfahren, für Christus Zeugnis abzulegen in den Ländern, die reich an dem Erbe sind, das die Kirchenväter ihnen übergeben haben.
Mögen diejenigen, die dem Herrn nachfolgen, ihr Kreuz auf sich nehmen und denjenigen vergeben, die an ihnen schuldig geworden sind.
Mögen sie standfest im Glauben und in der Hoffnung bleiben.
Wir erbitten dies auf die Fürsprache Unserer Lieben Frau von den Schmerzen, der Trösterin aller Syrer.
Amen.

Jerusalems Erzbischof Yaser in Trier bei der jährlichen Investitur

Der Patriarchalische Orden vom Heiligen Kreuz zu Jerusalem traf sich vom 13. bis 15. September 2019 im Trierer Robert-Schuman-Haus zu seinem Jahrestreffen mit Investitur. Bei der Generalversammlung am Freitag, den 13. September wurde Rückschau gehalten auf die Aktivitäten der vergangenen Monate, Ausblick auf das laufende Treffen sowie die nächste Zeit. Begrüßt werden konnte zur Freude aller Mitglieder der Großprior des Ordens, Jerusalems Erzbischof Yaser Ayyash.

Weihbischof Franz Josef Gebert begrüßte die Ordensmitglieder und Gäste herzlich. Er gab den Anwesenden einen Einblick in die aktuelle Situation des Bistums Trier.

Über seiner Reise nach Syrien und in den Libanon berichtete Prior Prof. Dr. Michael Schneider SJ in seinem Vortrag mit vielen Bildern. Herzliche Grüße konnte er unserem Großmeister Patriarch Youssef Absi im Patriarchat in Damaskus überbringen. Er berichtet von den Herausforderungen der Kinder und Jugendlichen. Viel Zuversicht, Lebensfreude und Engagement für ihren Glauben. Zugleich besteht bei den jungen Erwachsenen die Sorge vor dem Wehrdienst in diesen kriegerischen Zeiten, die zu einem Wunsch nach Auswanderung führt. Die Wirtschaftssanktionen treffen die im Land verbliebenen Menschen aller Klassen und machen das Leben im Land sehr teuer und einen Wiederaufbau sehr schwer. Sie interpretieren die westlichen Sanktionen als Aufruf, auch ihr Land zu verlassen und in den Westen zu gehen. Daneben konnte unser Prior auch von unseren Hilfsprojekten berichten.

Am Samstagmorgen fand in der Trierer Liebfrauen-Basilika eine feierliche Liturgie im byzantinischen Ritus in Anwesenheit von Weihbischof Franz Josef Gebert und Domkapitular Hans Wilhelm Ehlen statt. Bei der feierlichen Investitur in dieser Liturgie wurden als neue Ordensgeschwister Werner-Raymund Reißner und Philip Wilming investiert. Zum Großoffizier wurde Friedebert-Georg Niering befördert. Der Chor Angelskij Sobor aus Belgien unter der Leitung von Frau Christine Van Laere bereicherte die Liturgie mit seinen Gesängen der Johannes-Chrysostomos-Liturgie. In seiner Predigt beschäftigte sich der Erzbischof mit der Bedeutung des Kreuzes. Das Fest Kreuzerhöhung bot hierfür den liturgischen Anlass. Hier finden Sie die Predigt im Wortlaut.

In seinem Vortrag berichtete Erzbischof Yaser über die melkitische Kirche und die aktuelle Lage im Heiligen Land. Die schwierige Situation der Schule und des Kindergartens an den Hirtenfeldern nahe Betlehem – eines unserer Hilfsprojekte – wurde ausführlich dargestellt. Erzbischof Yaser dankt für die Unterstützung bittet um unser Gebet für Frieden im Heiligen Land und im Nahen Osten insgesamt.

Das Abendgebet wurde am Samstag insbesondere für die verstorbenen Ordensmitglieder und die an diesem Tag Verstorbenen gehalten. Wie auch am Vorabend bereicherte der Chor die Gebete.

Im Hohen Dom zu Trier wurde als sonntägliches Hochamt eine Göttliche Liturgie gefeiert. Dompropst Werner Rössel freute sich über die Anwesenheit von Jerusalems Erzbischof Yaser sowie den Mitgliedern des Patriarchalischen Ordens im sehr gut besetzten Kirchenschiff. In seiner Predigt sprach der Erzbischof über das das Kreuz als Zeichen der Liebe zu allen Menschen. Hier finden Sie die Predigt im Wortlaut.

Bilder des Jahrestreffens finden Sie hier.

Verfasst von Thomas Dautzenberg am 22.09.2019

Neues Projekt mit dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ – Sommerfreizeiten für Kinder und Jugendliche

Der christlichen Jugend eine Zukunft in ihrer Heimat Syrien aufzeigen – das will ein großes Projekt in der Diözese Damaskus
In dutzenden 4- bis 5-tägigen Sommerfreizeiten wird mit je 50 bis 100 Kindern aus den Gemeinden der ganzen Region Damaskus vorbildlich christliche Jugendarbeit geleistet. Gut 30 Kilometer von der syrischen Hauptstadt Damaskus entfernt, finden an drei verschiedenen Orten in der mehrheitlich christlichen Stadt Sednaya Sommercamps statt. Die Stadt und insbesondere die einfachen Tagungshäuser für die Sommercamps liegen auf einem Berg, wo es im Sommer spürbar kühler und die Luft sauberer ist.

Unser Großmeister Patriarch Youssef, dessen Patriarchatssitz in Damaskus ist, hat uns um Unterstützung für dieses Projekt gebeten.
Denn durch den wiedergewonnenen Frieden in der Region Damaskus können die Kinder so auch ihre Kriegserlebnisse verarbeiten. Die altersgerechte Vermittlung christlicher Werte nimmt ebenfalls viel Raum ein. Dazu gehört auch, den Umgang miteinander einzuüben und zu reflektieren.
Ein beispielhafter Tagesablauf:
7.30 Uhr wecken, 8.00 Uhr Sport, 8.30 Uhr Gebet, 9.00 Uhr Frühstück, 9.30 Uhr Aufräumen, 10.30 Uhr Gruppenarbeit, 12.00 Uhr Singen christlicher Lieder und Tanzen, Mittagessen, Mittagsruhe, 16.00 Uhr Einüben von Sketchen und kurzen Theaterstücken, Spiele, 20.00 Uhr Abendessen, 21.00 Uhr Sketche, 21.30 Uhr Feedbackrunde, 22.00 Uhr Gebet, 23.00 Uhr Schlafen.

Die Betreuerinnen und Betreuer stammen aus den jeweiligen Pfarren und sind zumeist ältere Jugendliche.

Auf dem Bild sehen Sie und im Video hören Sie eine Gruppe Kinder während einer Sommerfreizeit, die ein Marienlied singt.

Der Patriarchalische Orden ist von dem Projekt überzeugt. Syrien als eines der Ursprungsländer des Christentums darf nicht durch Perspektivlosigkeit und Gewalt weitere christliche Jugendliche verlieren. Auch der syrische Staat wird zum Aufbau einer friedlichen Gesellschaft junge Christen benötigen. Nur so wird es in der mehrheitlich muslimischen Region mit einem mehrheitlich jüdischen Nachbarn dauerhaft Frieden geben. Aber auch hier können wir nur mit Ihrer Hilfe tätig werden.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende – die Kinder und Jugendlichen müssen wissen, dass sie nicht vergessen werden.

Feier der Göttlichen Liturgie in Kevelaer

Am 13. April feierten wir eine Göttliche Liturgie im byzantinischen Ritus. Dabei beteten wir auch für die verstorbenen Ordensgeschwister. Sie finden hier Bilder der Liturgie.

Großarchimandrit Dr. Thomas Kremer wird Professor für Theologie des Christlichen Ostens

An der Katholischen Universität Eichstätt ist Großarchimandrit Professor Dr. Thomas Kremer Inhaber der neuen Stiftungsprofessur für Theologie des Christlichen Ostens. Wir gratulieren unserem Ordensbruder sehr herzlich und wünschen Gottes Segen für sein Wirken.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung der Katholischen Universität Eichstätt

von links nach rechts: Grossarchimandrit Prof. Dr. Thomas Kremer, der damalige melkitische Patriarch Gregorios III. Laham und Statthalter Thomas Dautzenberg

Reise nach Damaskus – Besichtigung von Hilfsprojekten

Ein lesenswerter Artikel gibt Einblick in die Situation insbesondere der Christen in der syrischen Hauptstadt Damaskus.

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